Fortbildungen

Wie gelingt es, Kinder so zu fesseln, dass sie wissbegierig lernen, eigenständig denken und selbstständig lustvoll bauen, experimentieren, forschen? Abenteuer Lernen e.V. entwickelt Lernmethoden und -konzepte zum entdeckenden Lernen in verschiedenen Fachgebieten. Allen gemeinsam ist: Kinder werden nicht unterrichtet, ihnen wird Raum zum Erwerb der eigenen Kompetenz geboten.

Fachlich bewegen wir uns in den Bereichen Naturwissenschaft, Handwerk und Kunst.

Wir verfolgen grundsätzlich immer einen inklusiven Bildungsansatz. All unsere Angebote stehen unter dem Dach „Bildung für nachhaltige Entwicklung“.

Wir freuen uns auf alle an den Themen interessierte LehrerInnen, SozialpädagogInnen, ErzieherInnen und weitere MultiplikatorInnen!

Inklusion konkret VII: Inklusiver Spieleworkshop

In diesem Praxisworkshop geht es um die Fragen, weshalb und wie Spiele in inklusiven Kinder- und Jugendgruppen angepasst werden sollten, aber auch um das Kennenlernen, Ausprobieren und Entwickeln von inklusiven Gruppenspielen.

Der Workshop ist dreiteilig aufgebaut. Im ersten Teil wird es neben einer theoretischen Einführung zu Inklusion und Barrierefreiheit um die speziellen Anforderungen gehen, die in Gruppenspielsituationen mit heterogenen Gruppen entstehen können. Insbesondere auf mögliche Spielhemnisse und die Rollenverteilung der Anleiter*innen soll eingegangen werden.

Im zweiten Teil sollen die Teilnehmer*innen selber Spiele anleiten und ausprobieren. Die Spiele sind aus dem Indiwi-Spielepool entnommen und haben sich alle in inklusiven Settings bewährt. Sie können somit ins eigene Spielerepertoire aufgenommen werden.

Im dritten Teil sollen Spiele auf ihre „Inklusionstauglichkeit“ hin geprüft und ggfs. abgewandelt werden. Auch diese werden wieder ausprobiert, jedoch anders als im zweiten Teil stärker ausgewertet. Den Teilnehmer*innen soll hier gezeigt werden, dass durchaus mehr Spiele als es zunächst scheint, in inklusiven Settings verwendet werden können, wenn sie mit sensibler Hand angepasst werden.

Die Teilnehmer*innen des Workshops bekommen Zugang zu einer Spieledatenbank, die derzeit aufgebaut und ständig erweitert wird.

Inklusion konkret VII: Inklusiver Spieleworkshop

Inklusion konkret VIII: Traumasensible Pädagogik Teil 1: Überlebensstrategien traumatisierter Kinder und Jugendlicher. Hintergründe und Praxis

Kinder und Jugendliche, die traumatische Erfahrungen machen mussten, unterscheiden sich grundlegend von ihren Altersgenossen. Während diese mit den wachsenden Herausforderungen und Leistungsanforderungen in Alltag und Schule meist mehr oder weniger gut zurechtkommen, gelingt traumatisierten Kindern dies kaum bis gar nicht. Früh und komplex traumatisierte Kinder werden in ihrer gesamten Entwicklungsfähigkeit schwer getroffen. Nicht selten zeigen sie ihre seelischen Verletzungen durch ein besonderes Verhalten im direkten Beziehungskontakt oder in Konflikten mit anderen Kindern. Pädagogische Fachkräfte sind in ihren Einrichtungen zunehmend konfrontiert mit Kindern, die Überwältigendes erlebt haben und mit den Folgen dieser traumatischen Erfahrungen zu leben versuchen; sie lassen uns dies durch ihr herausforderndes Verhalten deutlich spüren. Wutausbrüche, abrupte Stimmungswechsel, eine hohe Verletzlichkeit oder ein weitgehender emotionaler Rückzug machen den Umgang mit solchen „schwierigen“ Kindern zu einer pädagogischen, oft auch menschlichen Bewährungsprobe. Die Praxis inklusiver Modelle in Betreuungs- und Freizeitangeboten, in Kita, OGS oder Schule gerät mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen an ihre Belastungsgrenze.

Eine traumasensible Pädagogik („Pädagogik des sicheren Ortes“) bietet ein fachliches Konzept für den pädagogischen Umgang mit solchen Überlebensstrategien, das heißt wirksame Antworten auf die primäre/traumatische Todesangst, die Verlassenheits- und Ohnmachtsgefühle sowie auf die komplexe traumabedingte Symptomatik.

Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierte, insbesondere an pädagogische Fachkräfte aus der offen Kinder- und Jugendarbeit, OGS, Kindergärten, Schulen und anderen Einrichtungen.

Inklusion konkret VIII: Traumasensible Pädagogik Teil 1

Inklusion konkret X: Zum pädagogischen Umgang mit Kindern und Jugendlichen mit ADHS. Hintergründe und Praxis

Kinder und Jugendliche mit Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) oder mit ähnlichen Verhaltensauffälligkeiten haben es häufig besonders schwer in einer Gruppe zurecht zu kommen und sich wohl zu fühlen. Wie können pädagogische Fachkräfte angemessen darauf reagieren?
Ziele des Seminars sind,
- über Problemverhaltensweisen und Störungen fundiert aufzuklären,
- konkrete und wirksame Hilfe für erfolgreiche Konzepte im Umgang mit Kindern und Jugendlichen mit Verhaltensauffälligkeiten aufzuzeigen,
- Hilfen und Entlastungsmöglichkeiten für pädagogische Fachkräfte darzulegen,
- den Blick auf die positiven Potenziale der Kinder zu lenken.
Konkrete und „handfeste“, in der pädagogischen Praxis umsetzbare Handlungsbausteine werden vorgestellt: Welche Bedeutung haben Regeln? Was kennzeichnet wirksame Anweisungen? Konsequent sein, aber wie? Was kann ich tun damit Störungen und Störverhalten nicht ausufern?
Erfahrungen und Fragen aus der eigenen Praxis können eingebracht werden.
Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierte, insbesondere an pädagogische Fachkräfte aus der offen Kinder- und Jugendarbeit, OGS, Kindergärten, Schulen und anderen Einrichtungen.

Inklusion konkret X: Zum pädagogischen Umgang mit Kindern und Jugendlichen mit ADHS: Hintergründe und Praxis

Inklusion konkret XI: Zum pädagogischen Umgang mit autistischen Kindern und Jugendlichen: Hintergründe und Praxis (5)

Autismus-Spektrum-Störungen stellen eine umfassende Beeinträchtigung der Gesamtentwicklung von Kindern und Jugendlichen dar. In deren Zentrum stehen immer soziale Interaktions- und Kommunikationsstörungen. Begleitend kommen oft zahlreiche Besonderheiten im Verhalten hinzu. Dabei ist die Bandbreite der Syndrom Ausprägung individuell. Der Alltag stellen dabei betroffene Kinder und Ihre Betreuer und Bezugspersonen vor besondere Herausforderungen. „Typische“ Verhaltensweisen Betroffener werden besprochen und durch die Vorstellung aktueller Erklärungsansätze die Gründe für diese Verhaltensweisen nachvollziehbar gemacht. Prinzipien eines unterstützenden und förderlichen Umgangs sollen aufgezeigt werden. Strategien zur Prävention von problematischem Verhalten werden vorgestellt.

Inhalt:

  • Neuropsychologische Erklärungsmodelle für das individuelle Symptombild
  • Auswirkungen auf den Alltag
  • Strategien und Tipps für den Alltag
  • Individuelle Fragestellungen

Inklusion konkret XI: Zum pädagogischen Umgang mit autistischen Kindern und Jugendlichen: Hintergründe und Praxis