Inklusion konkret II: Barriere(frei) im Kopf? Achtsamkeit und Haltung in der Praxis inklusiver Freizeitangebote. Eine handlungsorientierte Spurensuche nach Stolpersteinen.

Barrieren im Kopf sind oft wirkmächtiger als die offensichtlichen Einschränkungen, die z.B. durch das Fehlen von Rampen oder E-Türen verursacht werden.

Wir alle sind in einer Gesellschaft aufgewachsen, in der Leistungsdenken und das Einsortieren nach Fähigkeiten und Merkmalen das Leben bestimmen. Für viele von uns war das Wiederzusammenführen durch „Integration“ ein bedeutender Schritt, der als sozialer und humanistischer Fortschritt gesehen wurde. „Inklusion“ jedoch bedeutet, dass gar nicht erst sortiert wird. Wie können wir dies aber zu einer Haltung entwickeln, wenn unsere ganze Genese im Grunde dagegensteht?

Dieser Workshop sensibilisiert für die unbewussten Barrieren in unserem Kopf. Wie begegnen wir der Heterogenität in unserer Welt? Wie kann es uns gelingen, uns die versteckten Stolpersteine bewusst zu machen, die – vielleicht auch in uns selbst – eine im tiefen Sinne „inklusive Haltung“ verhindern?

Handlungsorientierte Methoden erleichtern uns, in Kontakt mit diesen inneren Verhinderungsgründen zu kommen. Dies ist durchaus ein Schlüssel für die konkrete, inklusive pädagogische Praxis.

Inklusion konkret II: Barriere(frei) im Kopf? Achtsamkeit und Haltung in der Praxis inklusiver Freizeitangebote. Eine handlungsorientierte Spurensuche nach Stolpersteinen.

Inklusion konkret III: Wer bezahlt was? Überblick über Finanzierungsmöglichkeiten von inklusiven Kinder- und Jugendangeboten.

Bei der Planung von inklusiven Angeboten für Kinder und Jugendliche stellt sich schnell die Frage: Wie finanzieren wir ein solches Angebot, wie sichern wir den Mehraufwand für Programmentwicklung und Betreuung? Häufig ist eine Finanzierung durch nur einen Geldgeber nicht ausreichend, um eine Kostendeckung zu erzielen. In dieser Veranstaltung möchten wir Transparenz schaffen, welche Finanzierungsmöglichkeiten es gibt und wie man diese nutzen kann.

Sie bekommen einen Überblick über die Förderungsmöglichkeiten der Stadt sowohl des Amtes für Kinder, Jugend und Familie wie auch des Amtes für Soziales und Wohnen. Darüber hinaus erhalten Sie Informationen über die Mittel des Landschaftsverbands Rheinland. Des Weiteren wird es einen Einblick in die Fördermöglichkeiten von Inklusionsprojekten durch Aktion Mensch und einigen privaten Stiftungen geben.

Die Veranstaltung ist praxisorientiert und bietet neben dem Fachinput, Möglichkeiten zum Austausch und zur konkreten Finanzierungsberatung für die eigene Arbeit.

Inklusion konkret III: Wer bezahlt was? Überblick über Finanzierungsmöglichkeiten von inklusiven Kinder- und Jugendangeboten.

Inklusion konkret IV: Inklusive Räume?

Barrierefrei bedeutet mehr als „rollstuhlgerecht“. Worauf muss ich achten, um eine inklusive Umgebung in meiner Einrichtung zu schaffen?

Eine genaue Programmbeschreibung folgt in Kürze.

Inklusion konkret IV: Inklusive Räume?

Inklusion konkret V: Zum pädagogischen Umgang mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen: Hintergründe und Praxis

Kinder und Jugendliche, die traumatische Erfahrungen machen mussten, unterscheiden sich grundlegend von ihren Altersgenossen. Während diese mit den wachsenden Herausforderungen und Leistungsanforderungen in Alltag und Schule meist mehr oder weniger gut zurechtkommen, gelingt traumatisierten Kindern dies kaum bis gar nicht. Früh und komplex traumatisierte Kinder werden in ihrer gesamten Entwicklungsfähigkeit schwer getroffen. Nicht selten zeigen sie ihre seelischen Verletzungen durch ein besonderes Verhalten im direkten Beziehungskontakt oder in Konflikten mit anderen Kindern. Pädagogische Fachkräfte sind in ihren Einrichtungen zunehmend konfrontiert mit Kindern, die Überwältigendes erlebt haben und mit den Folgen dieser traumatischen Erfahrungen zu leben versuchen; sie lassen uns dies durch ihr herausforderndes Verhalten deutlich spüren. Wutausbrüche, abrupte Stimmungswechsel, eine hohe Verletzlichkeit oder ein weitgehender emotionaler Rückzug machen den Umgang mit solchen „schwierigen“ Kindern zu einer pädagogischen, oft auch menschlichen Bewährungsprobe. Die Praxis inklusiver Modelle in Betreuungs- und Freizeitangeboten, in Kita, OGS oder Schule gerät mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen an ihre Belastungsgrenze.

Eine traumasensible Pädagogik („Pädagogik des sicheren Ortes“) bietet ein fachliches Konzept für den pädagogischen Umgang mit solchen Überlebensstrategien, das heißt wirksame Antworten auf die primäre/traumatische Todesangst, die Verlassenheits- und Ohnmachtsgefühle sowie auf die komplexe traumabedingte Symptomatik.

Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierte, insbesondere an pädagogische Fachkräfte aus der offen Kinder- und Jugendarbeit, OGS, Kindergärten, Schulen und anderen Einrichtungen.

 

Inklusion konkret V:Zum pädagogischen Umgang mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen: Hintergründe und Praxis