Upcycling - Kein Fall für den Abfall - Eine Fortbildung für Erzieherinnen und Erzieher

Ist das wirklich Müll? Wir wagen zunächst einen Blick in die Tonne und schauen, aus welchen Stoffen der Müll besteht. Wie lange lebt Abfall? Welche Wege nimmt er und was passiert mit ihm nach der Tonne? In einem theoretischen Einstieg geht es um Abfall und Recycling, Ressourcenverbrauch und Produktzusammensetzung. Sie bekommen Anregungen, wie dieses Thema – mit vielen spielerischen Elementen – mit Kindern bearbeitet werden kann.

Im zweiten Teil werden Upcycling-Ideen ganz praktisch umgesetzt. Aus Sachen, die nicht mehr gebraucht werden, werden neue nützliche oder dekorative Dinge hergestellt.

Durch Upcycling wird nicht nur Müll vermieden und die Umwelt nachhaltig geschont, es wird auch ein Beitrag zum „nachhaltigen Konsum" geleistet. Weitere Ideen für den Alltag (z.B. Foodsharing, Bücherschränke, Umsonst-Läden) werden vorgestellt.

Kein Fall für den Abfall - Upcycling - Eine Fortbildung für Erzieherinnen und Erzieher

BNE-Fortbildung Naturerleben in der Stadt - Eine Fortbildung für Erzieherinnen und Erzieher

Alle Kinder möchten ihre Umwelt entdecken und erforschen. Dies gilt selbstverständlich auch für Kinder, die in der Stadt leben. Dabei ist es für Kinder besonders spannend, die belebte Natur zu entdecken, die Tiere und Pflanzen. Wir können die Kinder ermutigen und unterstützen und ihnen die Freude am eigenen Erkunden ihres Lebensraums vermitteln. 

Viele Spiele, Experimente, Forschungsmöglichkeiten für Kinder werden in dieser Fortbildung vorgestellt und ausprobiert. Erzieherinnen und Erzieher erhalten das Handwerkszeug, das sie in die Lage versetzt, Kinder in ihrer Entdeckerfreude zu unterstützen und zum eigenen Beobachten und Handeln anzuregen.

Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)

Unser Planet muss genügend Ressourcen und Lebensräume für alle, auch für unsere Kinder und deren Kinder bereithalten. Damit dies gelingt, müssen Menschen befähigt werden, gut und verantwortungsbewusst mit Rohstoffen, Ökosystemen und Mitmenschen umzugehen. Dies ist Ziel einer „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE). Die Fortbildung zeigt, wie erste BNE-Schritte schon mit Kindern im Kindergartenalter gemacht werden können.

 

Naturerleben in der Stadt - Eine Fortbildung für Erzieherinnen und Erzieher

Inklusion konkret V: Zum pädagogischen Umgang mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen: Hintergründe und Praxis

Kinder und Jugendliche, die traumatische Erfahrungen machen mussten, unterscheiden sich grundlegend von ihren Altersgenossen. Während diese mit den wachsenden Herausforderungen und Leistungsanforderungen in Alltag und Schule meist mehr oder weniger gut zurechtkommen, gelingt traumatisierten Kindern dies kaum bis gar nicht. Früh und komplex traumatisierte Kinder werden in ihrer gesamten Entwicklungsfähigkeit schwer getroffen. Nicht selten zeigen sie ihre seelischen Verletzungen durch ein besonderes Verhalten im direkten Beziehungskontakt oder in Konflikten mit anderen Kindern. Pädagogische Fachkräfte sind in ihren Einrichtungen zunehmend konfrontiert mit Kindern, die Überwältigendes erlebt haben und mit den Folgen dieser traumatischen Erfahrungen zu leben versuchen; sie lassen uns dies durch ihr herausforderndes Verhalten deutlich spüren. Wutausbrüche, abrupte Stimmungswechsel, eine hohe Verletzlichkeit oder ein weitgehender emotionaler Rückzug machen den Umgang mit solchen „schwierigen“ Kindern zu einer pädagogischen, oft auch menschlichen Bewährungsprobe. Die Praxis inklusiver Modelle in Betreuungs- und Freizeitangeboten, in Kita, OGS oder Schule gerät mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen an ihre Belastungsgrenze.

Eine traumasensible Pädagogik („Pädagogik des sicheren Ortes“) bietet ein fachliches Konzept für den pädagogischen Umgang mit solchen Überlebensstrategien, das heißt wirksame Antworten auf die primäre/traumatische Todesangst, die Verlassenheits- und Ohnmachtsgefühle sowie auf die komplexe traumabedingte Symptomatik.

Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierte, insbesondere an pädagogische Fachkräfte aus der offen Kinder- und Jugendarbeit, OGS, Kindergärten, Schulen und anderen Einrichtungen.

 

Inklusion konkret V:Zum pädagogischen Umgang mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen: Hintergründe und Praxis

Inklusion konkret VI: Zum pädagogischen Umgang mit autistischen Kindern und Jugendlichen: Hintergründe und Praxis

Autismus-Spektrum-Störungen stellen eine umfassende Beeinträchtigung der Gesamtentwicklung von Kindern und Jugendlichen dar. In deren Zentrum stehen immer soziale Interaktions- und Kommunikationsstörungen. Begleitend kommen oft zahlreiche Besonderheiten im Verhalten hinzu. Dabei ist die Bandbreite der Syndrom Ausprägung individuell. Der Alltag stellen dabei betroffene Kinder und Ihre Betreuer und Bezugspersonen vor besondere Herausforderungen. „Typische“ Verhaltensweisen Betroffener werden besprochen und durch die Vorstellung aktueller Erklärungsansätze die Gründe für diese Verhaltensweisen nachvollziehbar gemacht. Prinzipien eines unterstützenden und förderlichen Umgangs sollen aufgezeigt werden. Strategien zur Prävention von problematischem Verhalten werden vorgestellt.

Inhalt:

  • Neuropsychologische Erklärungsmodelle für das individuelle Symptombild
  • Auswirkungen auf den Alltag
  • Strategien und Tipps für den Alltag
  • Individuelle Fragestellungen

 

Inklusion konkret VI:Zum pädagogischen Umgang mit autistischen Kindernund Jugendlichen: Hintergründe und Praxis