Forum Inklusion lebendig machen - Fortbildungen

Um inklusive Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche im Bonner Raum zu stärken, möchten wir möglichst viele Beteiligte in den Prozess mit einbeziehen. Dazu gibt es Fortbildungen, Workshops und Praxisaustausche.

In der Reihe „Inklusion konkret“ finden praxisnahe Fortbildungen statt zu unterschiedlichen Themen. Die Veranstaltungen richten sich an alle Interessierten, insbesondere an pädagogische Fachkräfte aus der offenen Kinder- und Jugendarbeit, OGS, Kindergärten, Schulen und anderen Einrichtungen.

Ansprechpartnerin: Ruth Dobrindt, Telefon 0228-44 29 03

Inklusion konkret: „Discover Diversity Island - Impulse für eine gender- und differenzsensible Pädagogik"

 

Eine Voraussetzung für die Umsetzung von gender- und diversitätsreflektierter Pädagogik besteht darin, Zuschreibungen in Bezug auf einzelne Merkmale als solche zu erkennen und zu reflektieren. Dies setzt ein hohes Maß an Sensibilisierung der pädagogischen Fachkraft voraus, denn Differenzmerkmale, wie das „Geschlecht“ oder „Herkunft“ sind im pädagogischen Kontext nie isoliert zu sehen.

„Diversity Island“ beleuchtet folgende Aspekte:

  • Sensibilisierung der eigenen Person in Bezug auf eigene Bilder und Sichtweisen und auf gesellschaftliche Zusammenhänge
  • Wissen zu sozialer Konstruktion von Geschlecht und Differenz
  • Impulse für eine gender- und differenzsensible pädagogische Praxis

Für die Umsetzung in die eigene Praxis werden einige erprobte Methoden der FUMA Fachstelle Gender & Diversität NRW vorgestellt und ausprobiert.

Flyer

 

Inklusion konkre:„Discover Diversity Island Impulse für eine gender- und differenzsensible Pädagogik

Inklusion konkret digital: Resilienz in Zeiten von Corona - Wie wir Kindern durch die Krise helfen (online), 09.5.2022

Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierte, insbesondere an pädagogische Fachkräfte aus der offenen Kinder- und Jugendarbeit, OGS, Kindergärten, Schulen und anderen Einrichtungen.

Die Corona-Pandemie belastet uns alle sehr, auch Kinder und Jugendliche. Viele Studien besagen, dass diese Pandemie deutliche Spuren in der Psyche der Kinder hinterlassen wird. Ergebnisse einer Studie des Bundeministeriums für Bildung und Forschung bestätigen, dass Kinder emotional labiler sind, was sich unter anderem durch Rückzug, Schlafstörungen oder durch schnelleres Weinen äußert. Diese Verhaltensänderungen beeinflussen selbstverständlich auch den pädagogischen Alltag. Aus diesem Grund ist es erforderlich die Anzeichen richtig zu deuten und den Kindern dabei zu helfen die Krise zu bewältigen. In diesem Seminar wollen wir uns damit beschäftigen, wie man mit Resilienztraining die psychische Gesundheit der Kinder stärken kann.

Inhalt der Fortbildung:

  • Studien zu Corona und den psychischen Auswirkungen
  • Bedeutung der Resilienz
  • Resilienzfaktoren
  • praktische Ansätze

 

Inklusion konkre digitalResilienz in Zeiten von Corona Wie wir Kindern durch die Krise helfen 9.5.2022, Infos und Anmeldung

Inklusion konkret:Traumasensible Pädagogik: Professionelle Beziehungsgestaltung mit kriegstraumatisierten Kindern und Jugendlichen – Hintergründe und Praxis“ , 13.05.2022

Pädagogische Fachkräfte sind in ihren Einrichtungen seit einigen Jahren vermehrt konfrontiert mit Kindern und ihren Familien, die aufgrund von Bürgerkrieg/Krieg (wie in Syrien oder aktuell in der Ukraine), von Gewalt und Verfolgung in ihren Heimatländern (wie Afghanistan oder einigen afrikanischen Ländern) und zum Teil nach langen Fluchterlebnissen zu uns gefunden haben. Allumfassende Zerstörung, kriegerische Gewalt, Verfolgung und Diskriminierung oder der Zusammenbruch gesellschaftlicher Ordnung und der Verlust oder die Trennung von nahen Angehörigen prägen die Erfahrungen dieser Kinder. Die Folgen dieser traumatschen Ereignisse für die kindliche Psyche sind ebenso tiefgreifend wie nachhaltig und können sich auf sehr unterschiedliche Weise auswirken. Pädagog:innen geraten schnell an ihre Grenzen und sind mit Gefühlen von Ohnmacht und Hilflosigkeit konfrontiert. 

Wie kann ein guter Umgang mit diesen akut oder chronisch von posttraumatischen Symptomen betroffenen Kindern aussehen? Wie können Kinder (und ihre Familienangehörigen) im pädagogischen Kontext über sprachliche und kulturelle Barrieren hinweg unterstützt werden, um Stabilität und ein Sicherheitsgefühl im Alltag zurückzugewinnen?

Diese Fortbildung zielt auf die Gestaltung professioneller Beziehungen mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen mit Kriegs- und Fluchterfahrungen. Traumasensible Ansätze und Interventionen zur Stabilisierung werden vorgestellt. Eigene Praxisfragen können eingebracht werden.

 

 

 

Inklusion konkre:Traumasensible Pädagogik: Professionelle Beziehungsgestaltung mit kriegstraumatisierten Kindern und Jugendlichen – Hintergründe und Praxis“ 13.05.2022, Infos und Anmeldung

Inklusion konkret: „Gehörlosigkeit und Gebärdensprache – eine Minifortbildung“, 2.6.2022

Die Berührungspunkte in unserer Gesellschaft mit Menschen mit Hörschädigungen sind sehr gering. Die Fortbildung vermittelt einen ersten Einblick in die Welt der Gehörlosen.

Was genau ist Gebärdensprache? Worin besteht der Unterschied zwischen „taub“, „gehörlos“ und „schwerhörig“? Was ist eine Hörhilfe? Gibt es einen Unterschied zwischen der Kultur der Gehörlosen und der der Hörenden? Welche individuellen Bedarfe haben Menschen mit Hörschädigungen?

Einige Gebärden für den Anfang werden wir zusammen erlernen.

 

 

Inklusion konkre:„Gehörlosigkeit und Gebärdensprache – eine Minifortbildung“ 2.6.2022, Infos und Anmeldung