Inklusion konkret II: Barriere(frei) im Kopf? Achtsamkeit und Haltung in der Praxis inklusiver Freizeitangebote. Eine handlungsorientierte Spurensuche nach Stolpersteinen.

Barrieren im Kopf sind oft wirkmächtiger als die offensichtlichen Einschränkungen, die z.B. durch das Fehlen von Rampen oder E-Türen verursacht werden.

Wir alle sind in einer Gesellschaft aufgewachsen, in der Leistungsdenken und das Einsortieren nach Fähigkeiten und Merkmalen das Leben bestimmen. Für viele von uns war das Wiederzusammenführen durch „Integration“ ein bedeutender Schritt, der als sozialer und humanistischer Fortschritt gesehen wurde. „Inklusion“ jedoch bedeutet, dass gar nicht erst sortiert wird. Wie können wir dies aber zu einer Haltung entwickeln, wenn unsere ganze Genese im Grunde dagegensteht?

Dieser Workshop sensibilisiert für die unbewussten Barrieren in unserem Kopf. Wie begegnen wir der Heterogenität in unserer Welt? Wie kann es uns gelingen, uns die versteckten Stolpersteine bewusst zu machen, die – vielleicht auch in uns selbst – eine im tiefen Sinne „inklusive Haltung“ verhindern?

Handlungsorientierte Methoden erleichtern uns, in Kontakt mit diesen inneren Verhinderungsgründen zu kommen. Dies ist durchaus ein Schlüssel für die konkrete, inklusive pädagogische Praxis.

 

Titel: Inklusion konkret II: Barriere(frei) im Kopf? Achtsamkeit und Haltung in der Praxis inklusiver Freizeitangebote. Eine handlungsorientierte Spurensuche nach Stolpersteinen.
Status: Buchung möglich (Formular siehe unten)
Beginn: Donnerstag, 15. Februar, 9:00 Uhr 
Ende: Donnerstag, 15. Februar, 13:00 Uhr
Leitung: Maria Gorius
Zielgruppe: Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierte, insbesondere an pädagogische Fachkräfte aus der offenen Kinder- und Jugendarbeit, OGS, Kindergärten, Schulen und anderen Einrichtungen.
Ort: Abenteuer Lernen
Siebenmorgenweg 22
Tapetenfabrik/Künstlerhof
53229 Bonn-Beuel
 Kosten  15,00 Euro

 

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